Autistische Schülerinnen und Schüler verstehen

Unsere Schulen sind für neuro-typische Kinder gedacht. Die pädagogischen Konzepte gehen von „Standard-Durchschnittsmenschen“ aus und definieren darauf basierend erwartungsgemäßes „normales“ Verhalten.

Was aber passiert, wenn es zu „Standard-Abweichungen“ kommt? 

Autistische, hochbegabte oder hochsensible Kinder leiden unter der fehlenden Passung. Für sie wie für ihre Eltern bedeutet die Schulzeit oftmals eine hohe Leidenszeit. Ihr Verhalten wird vor dem Hintergrund des neurotypischen Ansatzes als herausfordernd und nicht tragbar eingeordnet. Schulwechsel, Schulausschluss und Schulverweigerung sind häufig die Folgen.

Auch die Lehrerinnen und Lehrer sind frustriert, weil sie nicht wissen, wie sie mit neuro-diversen, „anderen“ Kindern umgehen können. Neurodiversitäten sind nicht Teil ihrer Ausbildung - zumindest nicht in dem Maße, wie es nötig wäre.

Was fehlt, ist eine Übersetzung der notwendigen Maßnahmen zur Passung der schulischen Rahmenbedingungen und der autistischen Besonderheiten und Bedürfnisse.

 Ich stehe Ihnen gerne als Beraterin und/oder Referentin für Fortbildungen zur Verfügung! 

Als autistische Lehrerin verstehe ich beide Seiten:

Geboren 1970 im Emsland, studierte ich Französisch und Geschichte auf Lehramt und war Lehrerin mit Leib und Seele. Ich schaffte es sogar bis zur Schulleiterin.

Über Jahre war ich zudem Fachberaterin für das Fach Französisch bei der Bezirksregierung und als Moderatorin in der staatlichen Lehrerfortbildung tätig.

Mein ganzes Leben jedoch fühlte ich mich anders. Mit 47 Jahren erhielt ich schließlich die Diagnose Asperger-Autistin - endlich wusste ich, warum ich mich so fremd fühlte!

Mittlerweile halte ich Vorträge und Seminare zum Thema Autismus und engagiere mich für die schulische Inklusion neurodiverser Kinder!







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